Informations- u. Wissensmanagement mit einer mindmap-basierten Hypertext-Anwendung
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  • HYPERINFO Umgang mit Komplexität

    Geschrieben am Februar 8th, 2009 Dr. Gernot Schebelle Keine Kommentare

    Individuen sind verschieden (ein Gemeinplatz)

    Im Umgang mit Komplexität kann man im Laufe eines Lebens bei sich und anderen verschiedenartigste Einstellungen und Verhaltensweisen beobachten.

    Um nur einige Extreme gegenüber zu stellen:

    Manche

    … lehnen den Technikeinsatz strikt ab und arbeiten lieber “zu Fuß” oder manuell

    … “schließen” z.B. nach einer größeren Arbeit geistig “völlig ab” u. werfen Unterlagen weg

    … wollen den schnellen Wechsel u. die ständigen Veränderungen nicht mitmachen

    … verzetteln sich leicht, springen von einer Sache zur anderen

    … lieben das “schöpferische Chaos”

    … suchen immer wieder nach irgendwelchen Unterlagen

    Andere

    … arbeiten gern mit Computern bzw. u.a. technischen Hilfsmitteln

    … wollen systematisch-methodisch auf dem erarbeiteten Fundament weiterarbeiten

    … wollen u. suchen geradezu Veränderungen

    … konzentrieren sich schwerpunktmäßig auf eine Sache

    … brauchen Ordnung u. Struktur

    … wissen, wo sie nicht zu suchen brauchen usw.

    “Es gibt eben bei komplexen Systemen keine festen Maximen.Überall gibt es Rezeptchen, die als isolierte, allein selig machende Lösungen dargestellt werden.

    Und all diese Dinge, das ist der Witz, sind nicht falsch, sie haben ihren Punkt – aber sie sind eben nicht der Punkt an sich. Sie sind nur für eine bestimmte Gelegenheit richtig.”

    (Prof. DÖRNER/Uni Bamberg in einem Interview von W. LEITER mit dem Titel “Einfach mehr durchwursteln” s. Band 1/2006 “Komplexität” aus dem Brandeins-Archiv

    http://brandeins.de/home/archiv.asp?MenuID=13&sid=su89542181213521140

  • HYPERINFO Ausgangslage

    Geschrieben am Februar 8th, 2009 Dr. Gernot Schebelle Keine Kommentare


    Unsere Zeit wird sehr oft mit den Schlagwort Informationszeitalter charakterisiert. Unsere Gesellschaft wird auch nicht von ungefähr Wissensgesellschaft genannt. Wir scheinen immer mehr von immer weniger zu wissen. Universalisten sind scheinbar wie die Dinosauriere ausgestorben.

    Ohne jetzt auf weitere Begründungen einzugehen, steht fest, dass unsere Heranwachsenden in verstärktem Umfang gefordert werden in puncto

    … Umgang mit Komplexität

    und

    … selbständiger Problemlösungskompetenz

    um nur zwei Aspekte zu nennen. (Vergleiche diverse Bildungsstudien u. PISA-Untersuchungen).

    Selbst Fachleute auf ihrem Gebiet gehen heute davon aus, dass auch ihnen der Verlust des Überblicks bzw. der Orientierung angesichts der zunehmenden

    Informationsflut (z.B. durch neue Forschungsergebnisse, Theorien usw.) droht. Keiner kann von sich behaupten, dass er (oder sie) z.B. die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Psychologie voll überblickt.

    Gleichzeitig sieht sich heute jeder (nicht nur durch Werbung, E-Mails etc.) in zunehmendem Maße mit Informationsmüll oder Informationssmog konfrontiert.

    Viele erleben sog. Informationsstress bzw. werden vom Informationsinfarkt bedroht.

    Bevor die hauptsächlichen Gründe für die Entwicklung von HYPERINFO dargestellt werden, vergegenwärtigen wir uns kurz, wie zwei Grundhaltungen beim Umgang mit Komplexität aussehen.

    Durch die Projekt-Story möchte ich zudem kurz meinen Entwicklungsprozess als leidgeprüfter Enduser skizzieren.

  • HYPERINFO Konzept

    Geschrieben am Februar 6th, 2009 Dr. Gernot Schebelle Keine Kommentare

    Das HYPERINFO-Konzept werden Sie besser verstehen können, falls Sie sich die Antworten zu einigen Fragen näher ansehen:

    • Wie stellte sich die Ausgangslage vor Beginn des HYPERINFO-Projekts dar?
    • Wie gehen verschiedene Personen mit Komplexität um?
    • Wie vollzog sich die Projekt-Story?
    • Welche Gründe sprachen für die Entwicklung von HYPERINFO?
    • Welche Ziele wurden angestrebt?
    • Welche Zielgruppen sollten hauptsächlich angesprochen werden?
    • Wie sah schließlich die Zielrealisierung aus?
    • Auf welcher Referenzliteratur basiert HYPERINFO?
    • Welche Links wurden angelegt?
    • Welche Funktionen könnte HYPERINFO erfüllen?
    • Welche Anwendungsbereiche kommen in Frage?
    • Welche Einsatzebenen sind denkbar?
    • Welche typischen Anwendungen bieten sich an?
    • Wie sieht das Anwendungsbeispiel “Wissen” konkret aus?
    • Was ist typisch für HYPERINFO-Maps?
    • Was enthält das HYPERINFO-Maps-Gesamtverzeichnis?
    • Was bezwecken Schlüsselbegriffe?
    • Wozu kann man Komplexbegriffe verwenden?
    • Welche Schwerpunktthemen sind bereits zusammengestellt?
    • Wie funktioniert HYPERINFO unter den Betriebssystemen WINDOWS und MAC?
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